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Kleine, feine Unterschiede

Nun sind es mittlerweile 2 Jahre und 4 Monate, dass wir von Österreich nach Deutschland ausgewandert sind. Zeit, um über die kleinen, feinen Unterschiede dieser zwei Länder zu schreiben. Denn auch wenn die Sprache (fast) gleich ist, die Menschen (fast) dieselben Einstellungen haben, gibt es doch einiges, an das man sich als “Ösi” gewöhnen darf/muss.

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Ikea und der Meldezettel

Will man als Österreicher (also Ausländer) hier in Deutschland beim Ikea einen Anhänger (nein, keinen Transporter) mieten, so verlangt das Ikea Personal einen Nachweis, dass man auch wirklich in Deutschland lebt. Da steht man also, mit dem Führerschein und Reisepass in der Hand – bringt alles nichts. Auch als wir draufkommen, dass im neuen Zulassungsschein fürs Auto ja auch unsere Adresse steht, verweigert der Ikea Mitarbeiter, denn das Dokument sei ja kein “öffentliches” Dokument. Äh ja – was denn dann sonst? Also blieb uns tatsächlich nichts anderes übrig, als einen Meldezettel aus der Wohnung zu holen und vorzulegen – während der andere mit den bereits gekauften Waren beim Ikea warten musste.

Resümee: viele Deutsche verstehen nicht, dass man als Ausländer keinen deutschen Personalausweis hat, in dem die Adresse stehen würde (Hallo? Als Ausländer kriegt man den doch nicht!). Dass dann aber zum Nachweis der Adresse der Meldezettel benötigt wird, der meines Erachtens leicht am Rechner zu fälschen wäre – aber nicht der Typenschein des angemeldeten Autos (inkl. Adresse) – ist und bleibt mir weiterhin ein Rätsel.  In Österreich hat in so einem Fall IMMER der Führerschein oder Reisepass genügt…

Schicker Mietwagen

Im März/April war ich aufgrund meiner Projekte kaum mit Mietwagen unterwegs, dafür aber z.B. für 1 Tag in London (das war vielleicht ein langer Tag mit Hin- und Rückflug…). Seit Mitte Mai spule ich aber wieder pro Woche ca. 1.000 Straßenkilometer ab. Neben spacigen Ford Focussen, gemütlichen Mercedes E-Klasen und feschen 1er BMWs war auch ein absolutes Highlight dabei: ein BMW Z4 3.0i, mit dem ich 1.500km unterwegs war!Weiterlesen

Weihnachtschaos

Eigentlich wollten wir ja am 24. Dezember nach Österreich fliegen, um mit meiner Familie Weihnachten zu verbringen. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn der Düsseldorfer Flughafen wurde aufgrund von 10 – 15cm Schnee für mehrere Stunden komplett gesperrt und der Flugbetrieb eingestellt (siehe Bild – gelb hinterlegt unser Flug). Zwar konnten wir einen Tag später unseren Flug antreten, nur mussten wir diesmal über Wien fliegen, was unseren Kurzaufenthalt in Österreich gleich nochmal verkürzte. Aber so konnten wir wenigstens 2 Tage im schönen Mühlviertel verbringen, bevor wir wieder zurück nach Köln sind, um dort mit Christoph Silvester zu feiern.

Krankenhausaufenthalt und andere Infos

Leider musste ich letzte Woche Bekanntschaft mit einem der Kölner Krankenhäuser machen, da mir operativ eine Zyste entfernt werden musste. Gott sei Dank verlief die OP gut und ich bin auch mittlerweile wieder zuhause, wo ich mich aber die nächsten 8 Tage noch schonen muss, bevor ich mich wieder ins Arbeitsleben stürzen darf. Deshalb verbringe ich meine Zeit zuhause derweilen mit Schlafen, Fernsehen und Lesen – wirklich sehr aufregend 😉

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Projekteinsätze

Tobias fährt ja bereits von Anfang an täglich zu seinen Mandanten, zurzeit ist er in Mülheim a. d. Ruhr „stationiert“, zu der er täglich mindestens eine Stunde pro Richtung unterwegs ist. Seit heute bin nun auch ich direkt bei einem unserer Mandanten und zwar in Stuttgart. Da Stuttgart doch etwa 360km von Köln entfernt liegt, bin ich heute mit dem ICE dorthin gefahren (Fahrzeit etwa 2h) und werde erst wieder am Donnerstag Abend zurück nach Köln kommen. Ab nächster Woche bin ich dann mal voraussichtlich bis Weihnachten immer Montag bis Donnerstag in Stuttgart – Tobias und ich werden also eine Zeitlang eine Art Wochenendbeziehung führen, was uns beide natürlich nicht sonderlich begeistert. Aber wir wussten natürlich, dass so etwas auf uns zukommen würde.

Untergebracht bin ich übrigens im Park Inn, wo unsere Firma Spezialtarife ausgehandelt hat. Damit mir abends nicht ganz langweilig wird, habe ich mir Lesestoff, Sportsachen (Zugang zum Fitnessraum inklusive) und mein privates Notebook mitgenommen (gratis WLAN im Zimmer), um den Abend nicht nur mit schlafen zu verbringen. 😉

11.11 um 11:11 Uhr – Karnevalsbeginn

Köln ist ja anscheinend DIE Stadt, um in Deutschland den Karneval zu erleben. Unsere KollegInnen haben uns bereits vorgewarnt, dass der Start des Karnevals am 11.11 umd 11:11 Uhr schon extremer gefeiert wird, als bei uns zuhause in Österreich der Fasching am Faschingsdienstag. Doch wir staunten heute morgen nicht schlecht, als die Busse und
Straßenbahnen voll mit maskierten Personen waren, von denen einige bereits die ersten (offenen) Flaschen Bier in den Händen hielten.

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Blick vom Balkon

Kölner DomUm endlich ein erstes Foto hier im Blog zu posten, haben wir direkt von unserem Balkon aus ein Foto vom Kölner Dom gemacht. Der Kölner Dom ist etwa 158m hoch und damit das dritthöchste Kirchengebäude der Welt (hinter Ulmer Münster in Ulm und der Basilika Notre-Dame de la Paix in Yamoussoukro). Vor ein paar Tagen waren wir in unserer Nachbarschaft mit unserer Kamera bewaffnet unterwegs – die Fotos folgen demnächst. Angeblich wohnen sowohl der Stefan Raab als auch der Harald Schmidt direkt in der nächsten Umgebung – na wer weiß, vielleicht begegnet man sich ja mal beim Spazierengehen ;-).

Autos der Woche, KW 42/43/44

Ich habe ja zurzeit das Vergnügen, bei Mandanten in näherer Umgebung rund um Köln eingesetzt zu sein. Das bedeutet für mich, morgens im Auto hin- und abends wieder nach Hause fahren. Zwar ärgere ich mich ganz schön über das immense Verkehrsaufkommen zu beinahe jeder Tageszeit – die Rush Hour dauert gefühlt durchgehend von 07:00 bis 20:30 – aber das Ganze hat zwei – nein, drei positive Seiten.Weiterlesen

Arbeitsbeginn

Heute sind es bereits genau 2 Wochen, dass wir beide bei unserem neuen Arbeitgeber angefangen haben zu arbeiten. Als ersten großen Schock haben uns unsere Vorgesetzten – unabhängig voneinander – gleich mal mitgeteilt, dass sie beide die kommende Woche auf Urlaub sind. Tobias hat dann weiters die Info bekommen, dass er die nächsten 5 Wochen gar nicht in Köln am Firmenstandort, sondern direkt bei den ersten Kunden sein wird. In meiner Abteilung wurde ich sofort ins kalte Wasser geschmissen und durfte bereits am ersten Tag aktiv bei einem Forensik-Projekt mitarbeiten. Der erste Tag endete für uns beide erst um 18:15 Uhr (an einem Freitag) …

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