Heute sind es bereits genau 2 Wochen, dass wir beide bei unserem neuen Arbeitgeber angefangen haben zu arbeiten. Als ersten großen Schock haben uns unsere Vorgesetzten – unabhängig voneinander – gleich mal mitgeteilt, dass sie beide die kommende Woche auf Urlaub sind. Tobias hat dann weiters die Info bekommen, dass er die nächsten 5 Wochen gar nicht in Köln am Firmenstandort, sondern direkt bei den ersten Kunden sein wird. In meiner Abteilung wurde ich sofort ins kalte Wasser geschmissen und durfte bereits am ersten Tag aktiv bei einem Forensik-Projekt mitarbeiten. Der erste Tag endete für uns beide erst um 18:15 Uhr (an einem Freitag) …

Seitdem hat sich nicht viel geändert. Tobias fährt täglich (mit einem Mietwagen) zum Kunden. Er verlässt meistens zw. 7:30 und 8:00 die Wohnung und kommt erst wieder zw. 19:00 und 19:30 nach Hause. Bei mir ist es nicht ganz so schlimm, aber dafür arbeite ich bereits aktiv an zwei Forensik-Projekten. Die Arbeit macht mir richtig viel Spaß und ich lerne täglich mit den Kollegen Neues dazu. Zur Zeit “darf” ich die Arbeit noch vom Firmenstandort erledigen (mein Büro ist übrigens im 9. Stock mit super Ausblick auf Köln!), es ist wohl aber nur eine Frage der Zeit, bis ich direkt zu Kunden geschickt werde. Beim Kunden selbst werden meist super dringende Arbeiten wie das Sichern von Festplatten oder mobilen Geräten vorgenommen, ich bin also gespannt, wann es für mich heißt: ab nach XY.

Leider darf ich euch ja überhaupt nichts von meinen Projekt erzählen, da alle “top secret” sind, es sei nur soviel gesagt, dass ich zur Zeit gemeinsam mit einem meiner Kollegen versuche das Sicherheitsleck in einem großen Unternehmen  zu finden (Informationen sind nach außen gelangt, die logischerweise niemand hätte erfahren dürfen). Wie bereits erwähnt ist die Arbeit super interessant, ich arbeite viel mit X-Ways Forensics und wälze mich durch Windows-Forensik-Bücher.

Tobias prüft derzeit gemeinsam mit zwei Arbeitskollegen im Rahmen einer Wirtschaftsprüfung ein großes Baumarkt-Unternehmen, wobei seine Abteilung zuständig für die Prüfung der IT ist. Gestern sind sie z.B. zu spontan ausgewählten Baumärkten gefahren, um dort die Serverräume auf Schwachstellen zu überprüfen (wer hat jeder Zugang, sind diese versperrt, wo sind die Sicherungsbänder gelagert, usw.). Gott sei Dank sind diese Woche die Überstunden von Tobias genehmigt worden, weshalb er nun auch wirklich alle Stunden aufschreiben darf (ohne ausdrückliche Genehmigung dürfen wir nämlich nur 8 Stunden pro Tag aufschreiben).

So, das war nun zumindest ein kurzer Überblick unseres Arbeitsbeginns – ich hoffe, dass wir am kommenden (verlängerten) Wochenende endlich mal dazu kommen, ein paar Neuigkeiten zu erzählen.