Nach einem wirklich tollen Frühstück in der Unterkunft (Buffet mit kalten und warmen Leckereien), fuhren wir mit der kostenlosen Buslinie “The Shuttle” zur Mietwagenfirma Apex Rental Cars, um unser Auto für die nächsten 19 Tage abzuholen. Das Auto, ein Toyota Camry mit Automatik, hatte zwar bereits über 100.000 km und ein paar Jahre auf dem Buckel, war aber (auch rückblickend) für unsere Tour durch Neuseeland absolut ausreichend und dadurch auch günstig zu bekommen.

Die erste Fahrt führte zurück zur Unterkunft, um unsere Sachen abzuholen und dann gleich weiter in Richtung Mount Cook – dem mit ca. 3.700 Metern höchsten Berg von Neuseeland! Aber ein paar Dutzend Meter ist “unser” Großglockner doch höher. 😛

Die Fahrt dorthin war bereits ein Erlebnis für sich: tolles Wetter, grüne, saftige Wiesen mit vielen Schafen, dann Hügellandschaft und die ersten Gebirgsseen, die türkisfarbener nicht mehr möglich sind und anschließend wunderschöne Berge, deren Gipfel mit Schnee bedeckt waren. Der heutige Tag erinnerte ganz stark an eine Fahrt durch das heimatliche Tirol oder Vorarlberg (Österreich).

Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen und sind beim Mount Cook auch ein wenig gewandert – zumindest bis zum Anfang der Gletscherzunge des Tasman Glacier. ;-)

Bei der Weiterfahrt nach Omarama – unserem heutigen Übernachtungsdörfchen – besuchten wir einen der vielen Drehorte von Herr der Ringe. Dort wurden laut unserem Straßenatlas, dem empfehlenswerten “New Zealand Touring Atlas” von Hema Maps, Teile der Szenen von

  • Plains of Rohan
  • Eastemnet Gullies
  • Pelennor Fields

gedreht.

Gestern und heute hatten wir übrigens wunderbar warmes Wetter (etwa 21 bis 23 Grad) und heute strahlte den ganzen Tag die Sonne, weshalb ich tatsächlich einen leichten Sonnenbrand im Gesicht bekommen habe (und das nach 4 Monaten Australien *lach*). Die Sonne in Neuseeland ist wohl wirklich noch etwas stärker, aber davor hat uns der Reiseführer eh schon gewarnt (dünnere Ozonschicht und so). Morgen geht’s weiter ins schöne Dunedin (gesprochen Daniiid’n, bzw. [dəˈniːdɨn]), wo wir hoffentlich ein paar Robben, Seelöwen und Pinguine zu Gesicht bekommen werden.

 

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