Als um halb sieben der Wecker klingelte und ich mit verschlafenen Augen feststellen musste, dass der Himmel immer noch (bzw. schon wieder) stark bewölkt war und ich die Bergspitzen herum nicht erkennen konnte, stellten wir den Wecker neu und schliefen noch ein wenig weiter.

Es kam, wie es kommen musste: als wir um kurz nach acht Uhr aufstanden war blitzblauer Himmel mit schönsten Sonnenschein! Leider zu spät für uns, um noch einmal zum Milford Sound aufzubrechen, da wir sonst die bevorstehende Tagestour nicht schaffen würden. So packten wir gemütlich unsere Sachen und ab ging es in kurzen Shirts zu gleich zwei Herr der Ringe Schauplätzen, die um Te Anau herum sind (Fangorn Forrest und Dead Marshes). Tobias hatte extra die GPS Koordinaten im Internet herausgesucht und so konnten wir – wenn auch nicht immer gleich auf Anhieb – die Schauplätze mit Hilfe unserer Handies finden und fotografieren. ;-)

Weiter ging die Fahrt nach Queenstown, DER Adrenalinstadt von Neuseeland. Es gibt sozusagen nichts, was man dort nicht machen kann: Fallschirmspringen, Paragleiten, Bungee springen, Jetboot fahren, Helikopterflüge auf einen der Gletscher, usw. usw. Wir entschieden uns für eine der rasanten Jetbootfahrten durch den Shotover Canyon (@Christoph: da hatten wir uns mal ein Video dazu angesehen). Dabei fährt man mit bis zu 80 km/h durch einen Canyon, nur etwa 30 – 50 cm entfernt vorbei an Felsen und über teilweise 10cm seichtes Wasser. Dieser Jetboot-Antrieb wurde ja in Neuseeland erfunden und die Boote benötigen dank ihm so gut wie keine Wassertiefe, um fahren zu können.

Wir hatten das Glück, dass wir die letzte Fahrt für den heutigen Tag waren und so saßen wir nur zu fünft im Boot (vier Passagiere und der Fahrer). Normalweise haben bis zu 14 Personen in so einen Boot Platz. Die Fahrt war höllisch rasant und teilweise echt zum Fürchten  – wahrscheinlich noch ein bisschen mehr als sonst, weil das Boot leichter war. Vor allem bei den patentierten 360° Drehungen (ja wirklich, 360°!) steigt der Adrenalinspiegel schon gehörig!

Queenstown ansich kann man ein wenig mit einem österreichischen Skiort vergleichen. Das kleine Städtchen liegt wunderschön an einem See, zwischen lauter hohen Bergen, deren Gipfel mit Schnee bedeckt sind. Überall laufen hunderte von Touristen herum, es gibt jede Menge teurer Boutiquen, sehr viele Hotels und sogar ein Starbucks hat es hierher geschafft. Uns war fast schon ein bisschen zu viel los hier und das, obwohl ja (noch) gar nicht Hauptsaison ist. Übernachtet haben wir im Heartland Hotel.

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