Am nächsten Morgen – es schüttete immer noch – brachen wir nach einem kleinen Frühstück (das derzeit übrigens aus Frühstücksflocken mit Milch besteht – wir haben uns extra um 2EUR kleine Plastikschüsseln im Supermarkt dafür besorgt) Richtung Nelson auf. Auf der Fahrt mussten wir bald feststellen, dass so starker Regen wohl selbst für diese Gegend nicht normal war, denn etliche Bäche waren über ihre Ufer getreten und ein paar kleine Felsstürze hatten dazu geführt, dass Teile unserer Strecke abgesperrt waren und wir deshalb manchmal einspurig fahren mussten. Erster Zwischenstop waren die Pancake Rocks & Blowhole etwa 44km nördlich von Greymouth, wo es dann endlich mal kurz zu regnen aufhörte – gerade lange genug, um den dortigen Rundweg zu schaffen und die eigentümlichen Felsen zu bewundern, die Wissenschaftlern immer noch Rätsel bezüglich ihrer Entstehung aufwerfen.

Es ist immer wieder erstaunlich (erschreckend? von Wirtschaftskrise keine Spur), wie viele Deutsche wir während unserer Tour treffen – kaum hören wir jemanden in unserer Muttersprache reden, wechseln wir mittlerweile bereits automatisch auf Englisch, um zu vermeiden, mit einem “Ja hallo, wo seid ihr denn her?” begrüßt zu werden. Ja ja, wir sind halt etwas eigen. ;-)

Kaum waren wir im Auto, begann es wieder zu schütten, weshalb wir ohne Umschweife weiter Richtung Westport fuhren, um uns dort das Cape Foulwind anzusehen. Wir rätselten ja bereits beim Hinfahren, warum das Cape wohl so heißt – kaum dort ausgestiegen und die ersten 5 Minuten gelaufen, wurde uns völlig klar, dass es diesen Namen mehr als nur verdient hatte. Es stank dort wirklich unbeschreiblich, keine Ahnung was der Grund dafür war – aber es war so schlimm, dass ich mir zeitweise die Nase zuhalten musste und nach 20min Tobias bat, dass wir doch bitte zurück zum Auto gehen. Nichtsdestotrotz konnten wir dort eine riesige Robbenkolonie beobachten, die wohl erst vor kurzem Nachwuchs bekommen hatte.

Nach einer kleinen Jause im Auto (Äpfel, Brot und Hartwurst) ging es über Murchison weiter nach Nelson, wo sich dann auch endlich mal wieder der Himmel lichtete und die Sonne etwas schien. Ohne Navigationsgerät hätten wir wohl nie zur Unterkunft (Grand Nelson Monaco Apartments) gefunden, die sich übrigens als super gemütliches Miniapartment herausstellte. Diese Unterkunft ist jedoch nur Reisenden mit einem Auto zu empfehlen, da es etwa 5km außerhalb der Innenstadt liegt. Am Abend ging es deshalb mit dem Auto ins Zentrum und nach einem Spaziergang durch die netten Einkaufsstraßen landeten wir in einem thailändischen Restaurant (Golden Bell), welches wir nur absolut empfehlen können. Nicht nur, dass das Essen wirklich vorzüglich, die Bedienung äußerst zuvorkommend und die Atmosphäre wunderbar war – die Rechnung war danach so günstig, dass wir schon dachten, sie hätten eine unserer Hauptspeisen vergessen zu berechnen.

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