In dem kleinen Ort Fox Glacier übernachteten wir zum ersten mal in einer Bed & Breakfast Unterkunft (B&B Ropatinis) und waren davon sehr positiv überrascht. Das Betreiberpaar Trish und Collin war ausgesprochen freundlich und wir genossen mit den anderen Gästen (Australier und einer Schottin) ein feines, typisches Kiwi-Abendessen: Lammschenkel mit Bratensauce und Gemüse. Beim anschließenden Tee führten wir einige nette Gespräche und bekamen einen Einblick in die neuseeländische Lebensweise.

Nach einer erholsamen Nacht gab es ein leckeres Frühstück mit Toast, neuseeländischem Honig (der im Gegensatz zum australischen Honig sehr gut schmeckt), Tee und Muffins. Dabei beobachteten wir die Hubschrauber, die trotz schlechtem Wetter von Fox Glacier aus mit zahlungskräftiger Kundschaft in Richtung Gletscher starteten. Von Trish bekamen wir noch ein paar Tipps für Sehenswürdigkeiten rund um Fox Glacier und in Nelson, ihrer ursprünglichen Heimatstadt und unserem übernächsten Ziel.

Erster Stop des heutigen Tages war ein kleiner Wanderweg durch einen neuseeländischen Regenwald (Minnehaha Track), der sich direkt am Rand von Fox Glacier befindet. Dazu parkt man gleich neben der Straße hinter dem Bellavista Hotel und ist mit sozusagen nur einem Schritt mitten im Regenwald. Wieder umringten uns riesige Baumfarne, mit Moos bewachsene Bäume und Vogelgezwitscher, wie man es sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Je tiefer man in den Regenwald hineinkommt, desto mehr hatten wir das Gefühl, gar nicht mehr in Neuseeland sondern eher irgendwo in Brasilien zu sein. ;-) Und doch sind sie natürlich ganz anders, wobei ich nur den Vergleich zum Regenwald in Nigeria habe und ich mich auch nur vage daran erinnern kann. Gemäßigter Regenwald benötigt etwa einen Niederschlag von 2000mm pro Jahr, um überhaupt existieren zu können und liegt eben – im Gegensatz zu tropischem Regenwald – in gemäßigten Klimazonen.

Auf dem Weg nach Greymouth begann es leider stark zu regnen und so blieb uns nichts anderes übrig, als einfach bis dorthin durchzufahren. Greymouth erwies sich leider als mittelmäßige “Pinkelpausenstadt”, noch dazu hatten wir übersehen, dass heute ein Feiertag war und deshalb kein einziges Geschäft dort geöffnet hatte. Also ging es nach einer kurzen Stärkung zur Unterkunft (Aachen Place Motel), wo wir dann auch bis zum nächsten Morgen blieben. Am späten Abend begann es wie aus Kübeln zu schütten und wir scherzten schon, dass uns bei dem Regen wohl die Wassermassen im Schlaf überraschen würden, da der Wasserspiegel auf dem Parkplatz der Unterkunft vorm Schlafengehen bereits 5cm erreicht hatte.. ;-)

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