Für den 4. Tag hatten wir uns ausnahmweise etwas Ruhe gegönnt: wir blieben in Esperance und machten “nur” einen Tagesausflug in den nahegelegenen Cape le Grand National Park. Dort erwarteten uns die angeblich schönsten Strände Australiens mit atemberaubenden Wellen, einige Kängurus und Autofahrten, für die wir die Allradfunktion aktivieren mussten.

Als wir an diesem Morgen aufstanden, kam ziemliche Enttäuschung auf, als wir das Wetter draußen sahen. Es hatte die ganze Nacht geregnet und der Himmel war immer noch total bewölkt. Zusätzlich ging ein ziemlich starker Wind, weshalb wir schon befürchteten, dass unser Ausflug in das nahegelegene Naturschutzgebiet womöglich ausfallen würde.

Doch nachdem wir mit dem Auto gestartet waren, riss der Himmel plötzlich auf und wir hatten tatsächlich den ganzen Tag (bis auf ein paar Minuten hin und wieder) Sonnenschein. Leider blieb der starke Wind, weshalb wir uns dann doch für die “Pullover-Ausstattung” entschieden.

Gut 50 km östlich von Esperance beginnt der Cape Le Grand National Park, mit grandioser Küstenlandschaft und rauen Granitgipfeln eines der schönsten Naturschutzgebiete in Western Australia. An Traumbuchten der Seychellen erinnern die dort gelegenen Strände mit pulverschneeweißen Silikatsandstrand.

In diesem National Park kann/darf man offiziell (wenn das Auto einen Allradantrieb besitzt) am Strand entlang zwei Buchten durchfahren – was wir uns natürlich nicht nehmen ließen 😉

In einem Bild haben sich zwei Kängurus versteckt – aufgrund der guten Tarnung sind sie erst bei genauem Hinsehen erkennbar! Die richtig schönen Bilder von traumhaft schönen Sandstränden – die folgen jedoch erst im nächsten Eintrag. Weiter zu Tag 5.