Ich habe ja zurzeit das Vergnügen, bei Mandanten in näherer Umgebung rund um Köln eingesetzt zu sein. Das bedeutet für mich, morgens im Auto hin- und abends wieder nach Hause fahren. Zwar ärgere ich mich ganz schön über das immense Verkehrsaufkommen zu beinahe jeder Tageszeit – die Rush Hour dauert gefühlt durchgehend von 07:00 bis 20:30 – aber das Ganze hat zwei – nein, drei positive Seiten.

Zuerst ist für mich Reisezeit gleich Arbeitszeit, was nicht überall selbstverständlich ist. Dadurch sitzt es sich irgendwie deutlich entspannter im Stau, und wenns mal dadurch abends später wird, sind es halt entsprechende Überstunden.

Die zweite Annehmlichkeit: Ich bin laufend mit Mietautos unterwegs. Ich könnte auch unser eigenes Auto mit entsprechendem Kilometergeld dafür verwenden, aber eigentlich sind wir ganz froh, wenn das zur Abwechslung mal ein wenig geschont wird – hat ja schon ein paar Jährchen und einige Kilometer auf dem Buckel. Außerdem ist es ganz spaßig mit den Mietautos: Die Firma hat natürlich eine entsprechende Kooperation mit einem Autovermieter, was zur Folge hat, dass man schon bevorzugt behandelt wird (siehe unten). Außerdem sind die Mietautos jeweils entsprechend neu, die Spritrechnung zahlt die Firma und in den raren Momenten, wo auf der Autobahn wenig Verkehr ist, kann man etwas flotter unterwegs sein.

Kommen wir zum dritten Vorteil: Bei längeren Aufträgen könnte ich das Auto auch gleich für z.B. drei Wochen am Stück mieten und Wochenends privat nutzen (Sprit natürlich dann auf eigene Rechnung). ABER: Für jede Anmiete bekomme ich 500 Bonus-Meilen (Miles & More) gutgeschrieben, außerdem nähere ich mich im Eiltempo dem Gold-Status des Autovermieters (mit netten Features wie z.B. gratis Upgrade auf die nächst höhere Fahrzeugklasse) – da bin ich ja nicht doof, sondern miete immer brav einzeln.

Die Autos bisher: ein Renault 308 Automatik (netter kleiner Flitzer), ein Audi A6 Baujahr 2010 (was für ein Auto, den wollte ich nach 600km gar nicht mehr hergeben! Komplettausstattung, super angenehm zu fahren, das MMI mit dem Riesen-Display verlockt zum Rumspielen) und seit heute Abend: Gokart-Feeling in einem Mini Cabrio (leider z.Z. kein Cabrio-Wetter), bin gespannt, wie er sich fahren wird!