Reden tun wir ja schon lange, aber nächstes Jahr wollen wir nun wirklich ernst machen: wir werden 2011 den Bund fürs Leben eingehen. Deshalb waren wir vorletztes Wochenende auf einer Hochzeitsmesse, die gerade passenderweise in Köln stattgefunden hat. Dort ging es dann fast schlimmer zu, als auf den ganzen Märkten, die wir so in China erlebt haben.

Wir haben uns Vorträge zum Thema „Hochzeitsorganisation“, „Freie Trauung“ und „Flitterwochenziele“ angehört. Wir haben mit Freuden festgestellt, dass es bereits Konditoren gibt, die glutenfreie Hochzeitstorten anbieten und wurden von jeglichen anderen Anbietern im Bereich rund ums Heiraten förmlich überrannt. Außerdem machten wir uns auf die Suche nach einer bestimmten „Hochzeitsplanerin“, die uns sehr empfohlen wurde. Die Firma haben wir dann auch gefunden und gleich mal direkt auf der Messe ein kostenloses Erstgespräch mit der Geschäftsführerin Katrin geführt. Also so eine herzliche, nette und sympathische Person habe ich selten erlebt. Sie hat uns mittlerweile auch jede Menge Vorschläge für mögliche Hochzeitslocations geschickt, welche wir in stundenlanger Arbeit bereits alle im Internet durchgeklickt haben.

Letztes Wochenende haben wir uns bereits die erste mögliche Lokalität angesehen: den Klosterhof Seligenthal (http://www.klosterhof-seligenthal.de/). Der erste Eindruck war nicht so gut, da die anliegende Kirche doch tatsächlich rosa gestrichen ist, aber nach dem Gespräch mit dem Besitzer und einem längeren Rundgang könnten wir uns durchaus vorstellen, dort zu heiraten und zu feiern.

Apropos heiraten: da wir beide aus der Kirche ausgetreten sind, aber uns nicht auf die 10minütige Rede beim Standesamt beschränken wollen, werden wir  eine „freie Trauung” (oder auch freie Zeremonie) machen lassen. Dazu gibt es mittlerweile einige Firmen, die so etwas anbieten – die Redner haben meistens Theologie studiert, sind aber aus den verschiedensten Gründen nicht Pfarrer geworden. Solch eine Zeremonie kann im Grunde fast überall stattfinden und wenn wir Glück haben, in unserem Fall draußen auf einer Wiese (oder ähnlichem).

Kommendes Wochenende sehen wir uns drei weitere Möglichkeiten an – alles kleine Schlösser. Ich hoffe, dass wir uns dann eventuell schon für eine Lokalität entscheiden und uns auf einen Termin festlegen können. Vorher müssen wir uns aber natürlich auf einen finanziellen Rahmen einigen, was ja gar nicht so einfach ist. Vor allem, nachdem wir die ersten beiden Angebote von Locations bekommen haben und da doch etwas schockiert über die Preise waren.

Nachtrag: Tja, so schnell kann es gehen, 2011 wird nicht unser Hochzeitsjahr werden. Aus organisatorischen und finanziellen Gründen haben wir die Hochzeit aufs Jahr 2012 verschoben (mehr Details folgen demnächst).